Interessante Orte in der Umgebung
Kirche St. Peter und Paul in Malá Úpa
Im Jahre 1779 besuchte den Ort Malá Úpa der spätere Kaiser Josef II. in Begleitung des bekannten Generals Laudon. Im Rahmen seiner Religionspolitik ließ er den hiesigen Bergbewohnern eine Kirche errichten, die zum Symbol der Gemeinde Malá Úpa wurde. Die kleine malerische Kirche St. Peter und Paul war zu jener Zeit die höchstgelegene Kirche in Böhmen (975 m ü. M.). In der Kirche finden im Laufe des Jahres (außer im Winter) regelmäßige Gottesdienste statt. Gleich neben der Kirche finden Sie einen zauberhaften kleinen Friedhof.
Die Schneekoppe (Sněžka) - Unser höchster Berg (1602 m ü. M.)
Der Gipfel ist mit der Seilbahn von Pec pod Sněžkou oder zu Fuß von den Bauden Pomezní Boudy erreichbar.
Von der kleinen gezimmerten „Poststelle“ können Sie eine Ansichtskarte mit dem Stempel von der Schneekoppe absenden
Elbquelle und Pančava-Wasserfall
Unweit des auf dem Hauptkamm des Riesengebirges gelegenen Felsgebildes Vrcholík entspringt inmitten der Elbwiese (Labská louka) unser größter Fluss - die Elbe. Seit dem Jahre 1968 ist die Quelle mit den Wappen jener 24 Städte geschmückt, durch die die Elbe hindurchfließt. Den Pančava-Wasserfall (Pančavský vodopád) können wir nach knapp 30 Minuten Fußmarsch von der Elbquelle besichtigen.
Gletscherseen Velký Stav und Malý Stav
Die Seen auf der polnischen Seite des Riesengebirges sind Relikte eines einstigen Gletschers. Sie sind vom Hauptkamm von einer 170 m hohen Felswand aus zu sehen, wobei auch die Möglichkeit besteht, sich den See Malý Stav, seinen bis zu 60 m hohen Moränendamm sowie die vielfältige und wertvolle Vegetation auf polnischer Seite aus der Nähe anzusehen.
Torfmoor Černohorské rašeliniště
Naturschutzgebiet mit einem über Holzsteige führenden, 2 km langen Lehrpfad mit 6 Stationen. Es befindet sich zwischen den Bergen Černá hora (Schwarzer Berg) und Světlá hora (Heller Berg), seine Ausdehnung beträgt 65 ha, die größte Tiefe 2,5 m.
Rýchory (Rehorngebirge)
Östlichster Teil des Riesengebirges mit einem erheblichen Naturreichtum, Gebirgskamm zwischen Horní Maršov (Marschendorf), Svoboda nad Úpou (Freiheit an der Aupa) und Žacleř (Schatzlar). Im 16.-18. Jahrhundert wurde an den Ausläufern Gold und Silber gefördert. Die Rehornbaude (Rýchorská bouda) ist das Zentrum für Umwelterziehung im Nationalpark Riesengebirge.
Waldburg Aichelburg
Die wiederhergestellte kleine Waldburg mit einem Aussichtsturm im Temný Důl (Dunkelthal) wurde der Öffentlichkeit im Jahre 2000 zugänglich gemacht. Der viereckige Steinturm wird von einem Zinnenkranz mit einer slawischen Flagge abgeschlossen, im Innern befindet sich ein modern gestalteter hölzerner Burgsaal. Die Schlüssel der Burg stehen in der Galerie und im Informationszentrum Veselý Výlet in Temný Důl zur Verfügung.
Safari-Zoo
Der zoologische Garten in Dvůr Králové nad Labem (Königinhof an der Elbe) gehört zu den bedeutendsten in Europa ist aufgrund der Anzahl der gehaltenen Tiere der größte Zoo in der Tschechischen Republik (über 2000 Tiere, 300 Arten, auf einer Fläche von 72 ha). Spezialisierung auf afrikanische Huftiere und Nashörner, ferner auf Raubtiere, Primaten und Vögel.
Geöffnet : Winter: 9:00- 16:00 Uhr, Sommer: 9:00-18:00 Uhr
Adršpašsko-Teplické skály (Adersbach-Weckelsdorfer Felsenstadt)
Die malerische Gruppierung von Sandsteinfelsen erstreckt sich auf einer Fläche von 20 km2 in einer Meereshöhe um 500 m. Sandsteinfelsenstadt mit vielen hübschen Felsgebilden und kleinen Seen. 1700 Fesltürmen - ein Paradies für Bergsteiger. Die Erlebnisse aus den Felsen werden durch einen kleinen und großen Wasserfall sowie durch eine Kahnfahrt auf dem See inmitten der Felsen abgerundet. Das Gelände in der Umgebung der Felsen ist nicht nur für das Wandern auf den vielen markierten Lehrpfaden, sondern auch für das Radwandern geeignet.
Staatliches Schloss Kuks
Barockes Gebäudeensemble, gegründet zum Ende des 17. Jahrhunderts von Graf F. A .Špork als Kurbad mit 3 Heilquellen. Heute befinden sich im Areal ein Spital, ein Kloster, eine Apotheke mit zeitgenössischen Möbeln und Geschirr sowie ein Park. Bedeutendster Bestandteil der Ausschmückung sind zweifelsohne die Sandsteinstatuen des Bildhauers Matthias Bernhard Braun (1684-1738) in Überlebensgröße.